Small Talk im Business

Small TalkDie hohe Kunst der einfachen Kommunikation in Geschäftsbeziehungen

In Geschäftsbeziehungen zählt der richtige Ton

Jede geschäftliche Verbindung basiert auf einem vertrauensvollen Miteinander der Geschäftspartner. Dabei kommt es darauf an, von Anfang an den richtigen Ton zu treffen, um eine Zusammenarbeit in einer freundlichen Atmosphäre aufzubauen. Nur wem es geling,t beim Geschäftspartner als sympathisch und zuverlässig zu gelten, wird eine langfristige Geschäftsbeziehung aufbauen können.

Der erste Eindruck zählt

Besonders auf den ersten Eindruck kommt es an. Ist Ihr Gesprächspartner ein Besucher, ist er richtige Empfang wichtig. Um das Eis zu brechen, gehört zuallererst die Frage nach der Anreise. Fragen sie ihren neuen Geschäftspartner, ob die Anreise problemlos verlaufen ist, ob die Züge oder Flugzeuge pünktlich waren, ob man ihm einen Parkplatz auf dem Firmengelände zugewiesen hat oder die Wegbeschreibung auf der Homepage hilfreich war. Diese Fragen dienen dazu, den Gast in Empfang zu nehmen und eine persönliche Basis aufzubauen. Sprechen Sie über seine persönlichen Erfahrungen. Jeder wird Ihnen zur Anreise leicht Antwort geben. So fühlt sichIihr Geschäftspartner von Anfang an willkommen geheißen ernst genommen. Der erste Anfang der Kommunikation ist damit gemacht.

Glaubwürdig bleiben im Smalltalk

Beachten sie beim Smalltalk, dass sie immer in einem Fachgebiet bleiben in dem Sie eine glaubwürdige Kommunikation gestalten können. Wenn Sie also wissen, dass Ihr Gegenüber sich wahnsinnig für Ritterrüstungen aus dem 4. Jahrhundert interessiert, Sie aber keine Ahnung über dieses Thema haben, dann ist es als Gesprächsthema für ein Fachgespräch eher ungeeignet. Versuchen Sie nicht Ihr gerade in einem Wikipedia-Artikel gewonnenes Wissen anzubringen. Ihr Gegenüber wird Ihre Inkompetenz ohnehin schnell durchschauen und gelangweilt sein.

Hintergrundinformationen sinnvoll nutzen

Bleiben wir aber bei unserem Beispiel mit den Ritterrüstungen. Sie bleiben glaubwürdig, wenn Sie sagen, dass sie auf der Homepage seines Unternehmens den Lebenslauf gelesen haben und dabei auf die Information gestoßen sind, dass Ihr Geschäftskontakt diesem Hobby nachgeht. Sagen Sie ehrlich, dass Sie sich mit diesem Thema noch nie befasst haben und fragen Sie zum Beispiel, wie es dazu kam, dass sich Ihr Gast dieses Hobby ausgesucht hat? Auch hier machen Sie deutlich, dass Sie sich für Ihr Gegenüber interessieren aber kein Fachgespräch mit ihm über dieses Thema anstreben. Als Gast können Sie auch Interesse an den Fotos auf dem Schreibtisch zeigen. Wer die Familie sichtbar für Gäste auf Fotos zeigt, der macht deutlich, dass er gern Auskunft zu seiner familiären Situation gibt.

Reden Sie nicht über das Wetter

Über das Wetter zu reden bietet sich bei einem geschäftlichen Smalltalk nur dann an, wenn es gerade sehr heftig regnet, eine Hitzewelle mit 50 Grad die Gemüter erhitzt oder ein eiskalter Schneesturm Sie einzuschneien droht. Wer sonst über das Wetter redet,  macht nur deutlich, dass es wirklich kein Thema gibt, das ihn an seinem Gegenüber interessiert. Auch hier gilt es glaubwürdig zu bleiben.

Bleiben Sie immer höflich

Reden Sie im Smalltalk auf keinen Fall schlecht über eine nicht anwesende Person; nicht Politiker, nicht Sportler und nicht die Sekretärin. Ihr Geschäftspartner wird sich sonst nur überlegen, ob Sie so auch über ihn reden sobald er gegangen ist.

Die richtige Mischung macht es

Erzählen Sie nicht zu viel von sich selbst und gestalten Sie die Mischung zwischen Geschäftsgespräch und Smalltalk angemessen. Ein Businesskontakt der wenig Zeit hat, wird genervt sein, wenn er zu lang aufgehalten wird. Bleiben Sie also im Rahmen.


Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 29.01.2013.
  • Marion Schomacher

    Die Inhaberin der Website upgreat.de

    Marion Schomacher ist Geschäftsführerin von UPGREAT®. Als BDVT zertifizierte Trainerin, Beraterin und Coach hat sie sich nicht nur auf Business-, Führungskräfte- und Karriere-Coaching spezialisiert, sondern bietet auch Seminare und Workshops zu Themen wie Kommunikation, Konflikt-Management, Softskills, und Teamentwicklung. Sie verfügt über langjährige Führungserfahrung in einem international agierenden Umfeld.