So meistern Sie erfolgreich Ihre Probezeit

Arbeitsvertrag ProbezeitDie Probezeit ist eine besondere Herausforderung für jeden Arbeitnehmer. Es geht darum, sich zu bewähren und sich im Job von der besten Seite zu zeigen. Auf der anderen Seite bedeutet sie auch Unsicherheit. Es gibt keinen Vertrag, der ein wirklich sicheres Angestelltenverhältnis vermittelt.

Eine Kündigung von Seiten des Arbeitgebers ist ohne Weiteres möglich und der Arbeitnehmer muss vor dem Ablauf der Probezeit zu jedem Zeitpunkt mit ihr rechnen. Deshalb ist es gut, sich gründlich auf die Probezeit vorzubereiten.

Dabei gibt es bestimmte Verhaltensregeln, die ein positives Licht auf Sie werfen, wenn Sie sich ihnen entsprechend verhalten:

Arbeiten Sie gut

Natürlich ist es besonders wichtig, gute Arbeit zu leisten. Der häufigste Kündigungsgrund während der Probezeit sind schlechte Leistungen, die für das Unternehmen nicht tragbar sind. Strengen Sie sich deshalb während der Probezeit besonders an – auch dann, wenn Ihr Gehalt während dieser Zeit noch geringer sein sollte.

Wenn Sie gute Arbeit leisten, haben Sie gute Chancen, dass Ihr Vertrag verlängert wird. Außerdem können Sie erwarten, dass Ihr Gehalt nach Ablauf der Probezeit und anschließender Übernahme erhöht wird.

Suchen Sie Kontakt

Beurteilt werden nicht nur Ihre Arbeitsleistungen, sondern auch Ihre sozialen Fähigkeiten. Sie müssen in das Unternehmen passen und sich gut mit Vorgesetzten und Mitarbeitern bestehen, damit Sie Ihre Probezeit erfolgreich bestehen können.

Dazu gehört, dass Sie viel Kontakt suchen und sich an sozialen Events wie Weihnachtsfeiern beteiligen. Wenn es Probleme mit der Arbeit gibt, sollten Sie sich auf keinen Fall zurückziehen. Teilen Sie lieber Ihre Sorgen und Nöte mit und besprechen Sie eine mögliche Lösung gemeinsam mit dem Chef oder mit den Kollegen. Bemühen Sie sich um ein angenehmes Betriebsklima.

Fragen Sie nach Aufgaben

In den meisten Unternehmen kommt es gut an, wenn Sie nicht nur fleißig sind, sondern auch Leistungswillen zeigen. Fragen Sie Ihren Chef aktiv nach Aufgaben und trauen Sie sich ruhig etwas zu. Auf diese Weise wird er Sie zu schätzen lernen und Sie irgendwann als unverzichtbaren Mitarbeiter betrachten.

Aber übernehmen Sie sich nicht, Stellen Sie sich nur solchen Aufgaben, mit denen Sie auch zurechtkommen oder bei denen Sie zumindest vermuten, dass Sie damit zurechtkommen werden.

Bringen Sie eigene Einfälle ein

Ähnliches gilt für Situationen, in denen Sie eigene Einfälle in Ihre Arbeit einbringen. Auch hier zeigen Sie, dass Sie besondere Leistungen für das Unternehmen erbringen können und deshalb ein wertvoller Mitarbeiter sind.

Aber übertreiben Sie nicht. Wenn Sie zahlreiche Vorschläge von schlechter Qualität machen, könnte es sein, dass diese keine positiven, sondern negative Auswirkungen auf Ihr Ansehen haben.

Foto: © dessauer – Fotolia.com

  • Marion Schomacher

    Die Inhaberin der Website upgreat.de

    Marion Schomacher ist Geschäftsführerin von UPGREAT®. Als BDVT zertifizierte Trainerin, Beraterin und Coach hat sie sich nicht nur auf Business-, Führungskräfte- und Karriere-Coaching spezialisiert, sondern bietet auch Seminare und Workshops zu Themen wie Kommunikation, Konflikt-Management, Softskills, und Teamentwicklung. Sie verfügt über langjährige Führungserfahrung in einem international agierenden Umfeld.   

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