Jede Firma hat ihre Strukturen und Hierarchien. Und da galt bislang das ungeschriebene Gesetz, dass höhergestellte Personen zu siezen sind. Es sei denn, sie selbst bieten ihren Angestellten das Du an. Seit einigen Jahren scheinen diese strikten Regeln aber ein wenig aufzuweichen. Eine zunehmende Zahl an Arbeitgebern geht dazu über, firmenintern eine lockere Kommunikation aufzubauen. Auf diese Weise sollen Distanzen zwischen den einzelnen Menschen überwunden werden. Doch warum genau verliert das Sie als Anrede eigentlich an Bedeutung – und worauf sollten vor allem neue Mitarbeitende in einem Unternehmen achten, um einen Tritt ins Fettnäpfchen zu vermeiden?
Während es früher unvorstellbar war, Informationen zum Verdienst offen darzulegen, gewinnt in jüngster Zeit die sogenannte Gehaltstransparenz eine immer bedeutendere Rolle. Doch was versteht man darunter, wo liegen die Vorteile und was sagt der Gesetzgeber zum Thema Entgelttransparenz?
Über Geld spricht man nicht – diese Redewendung hat für viele Menschen bis heute eine wichtige Bedeutung. In manchen Situationen muss allerdings unbedingt über Geld gesprochen werden, etwa wenn es um Fairness und Transparenz bei Gehältern geht. Gleiche Arbeit verdient gleiches Gehalt – dieser Aussage würden wohl die meisten vorbehaltlos zustimmen. Die Realität sieht allerdings häufig anders aus. Männer und Frauen werden bis heute in vielen Branchen unterschiedlich bezahlt, was als Gender Pay Gap bezeichnet wird.
Der jährlich stattfindende Equal Pay Day soll auf diesen Missstand aufmerksam machen. Doch das ist nicht die einzige Maßnahme, mit der Verantwortliche für mehr Transparenz und Gerechtigkeit bei der Bezahlung für geleistete Arbeit sorgen wollen. Eine weitere ist der sogenannte Pay Transparency Act. Was man darunter versteht und wie die Vorgaben umgesetzt werden, erfahren Sie in diesem Beitrag.
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