Do you love your job?

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Zettel auf dem steht: I love my JobViele Menschen beschweren sich häufig über ihren Job. Dennoch wollen sie nicht kündigen, sondern sie bleiben ihrer Tätigkeit treu. Woran liegt es, dass die Leute zwar jammern, aber keine Konsequenzen daraus ziehen? Um den letzten und entscheidenden Schritt hin zur Kündigung zu gehen, fehlt vielen Menschen der Mut, doch meist besteht gar kein wirkliches Interesse an einer Kündigung oder einem Jobwechsel. Um dennoch dieses bedrückende und negative Gefühl loszuwerden, sollten Sie sich das Gute an Ihrem aktuellen Job vor Augen führen. Mit diesem Artikel wollen wir Ihnen dabei helfen.

Die guten Seiten an Ihrem Job

Wenn Sie selbst zu den Menschen gehören, die sich häufig über ihren Job beschweren, dann sollten Sie sich tiefergehende Gedanken darüber machen. Es ist bekannt, dass gerade die Menschen in Deutschland nicht gerade selten und auch nicht ungern in die Rolle des Opfers schlüpfen. Anders ausgedrückt: die Deutschen jammern ziemlich gerne.

Ganz egal, ob wir vor dem Fernseher sitzen und Fußball schauen oder gerade genervt nach einer 40-Stunden-Woche am Freitag Abend nach Hause kommen – selten machen wir uns unser eigenes Glück bewusst. Dabei hat ein Job – und bestimmt auch ganz besonders Ihr Job – sehr viele gute Seiten. Sie haben sich diesen Beruf ausgesucht und das nicht ohne Grund. Die Tätigkeit gefällt Ihnen, Sie haben sie selbst ausgewählt.

Aber angenommen, Sie befinden sich gerade wirklich in einer Stimmung, wo Sie am liebsten Ihren Job an den Nagel hängen würden: Wieso tun Sie es dann nicht? Vermutlich deshalb, weil die Alternativen fehlen oder Sie an einer anderen Tätigkeit noch viel weniger Spaß hätten. Am Ende des Monats beschert Ihnen Ihr Job ein gutes und vor allem pünktliches Gehalt.

Wir haben hier in Deutschland mehrere Millionen Arbeitslose, hinzu kommen weitere Millionen Menschen, die Geringverdiener sind, mit Hartz IV aufstocken müssen oder für eine Zeitarbeitsfirma arbeiten. Machen Sie sich bewusst, was Sie an Ihrem Job haben und arbeiten Sie vor allem an Ihrer Einstellung.

Eine Sache der Einstellung

Wie alles im Leben, ist auch der Gemütszustand bezüglich des aktuellen Arbeitsplatzes eine Sache der Einstellung. Jeder Mensch kann glücklich sein, wenn er glücklich sein möchte. Denn jeder Mensch bestimmt selbst, woran er sein eigenes Glück fest machen möchte. Letztendlich ist der Beruf zwar nicht unwichtig, da man eine lange Zeit damit verbringt, letztendlich handelt es sich dabei nur um einen Job.

Machen Sie Ihr Glück nicht davon abhängig. Es gibt wichtigere Dinge auf der Welt, wie eben zum Beispiel das Glücklichsein. John Lennon hat dieses einfache Prinzip sehr deutlich auf den Punkt gebracht. Während der Schulzeit wurde er von seiner Lehrerin gefragt, was er denn später einmal werden möchte. John Lennon antwortete mit dem Wort „glücklich„. „Du hast die Frage nicht verstanden“, antwortete die Lehrerin, doch John Lennon wusste, dass die Lehrerin das Leben nicht verstanden hat.

Es klingt abgedroschen, doch das Prinzip des Zufriedenseins ist recht simpel. Genauso verhält es sich auch mit dem Job. Wenn meine Erwartungen sind, dass ich nur 10 Stunden in der Woche arbeiten muss und dafür zehnmal so viel verdiene wie aktuell, dann werde ich vermutlich beim derzeitigen Ist-Zustand unglücklich sein.

Nehme ich den Zustand aber erst einmal so hin wie er ist, dann kann ich diesen Zustand Stück für Stück verbessern und gleichzeitig mit der aktuellen Situation und vor allem mit mir selbst im Reinen sein. Das Gras ist auf der anderen Seite immer grüner. Sorgen Sie dafür, dass das Gras auf Ihrer Seite immer grün ist, egal welche Farben andere Gräser haben mögen.

Ziele setzen – und erreichen

Im Beruf geht es viel um Geld, viel um Zufriedenheit und vor allem viel um das Messen mit dem Kollegen. Unter dem Strich lässt sich aber alles in einem Wort zusammenfassen: Motivation!

Wenn Sie sich bei Ihrer Tätigkeit motivieren können oder von anderen Menschen motiviert werden, dann werden Sie bei der Ausführung dieser Arbeit auch Ihren Spaß finden. Menschen, die keine Herausforderungen annehmen, keine Zielsetzungen formulieren oder sich selbst nicht motivieren können, finden im Berufsleben selten die nötige Befriedigung.

Doch das lässt sich ändern. In jeder Lebenslage und in jedem Beruf kann man sich selbst Ziele setzen. Diese zu erreichen kann der entscheidende Schlüssel sein, um sich selbst wieder ausreichend motivieren zu können. Probieren Sie es aus. Setzen Sie sich Ziele und fangen Sie an, Ihren Job wieder zu lieben.

Falls dieser Versuch der Selbstmotivation nicht hilft, helfen vielleicht Gespräche mit guten Freunden oder professionelle Hilfe bei eine Karriereberatung. Sie verbringen einen Großteil Ihres Lebens bei der Arbeit, bleiben Sie deshalb nicht im “Jammermodus”!

Foto: © bahrialtay – Fotolia.com

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