Für Unternehmen: Tipps für Ihre Karrierewebsite

verschiedene Ausgabegeräte für responsive WebdesignFür viele Unternehmen ist der Mangel an qualifizierten Fachkräften längst zu einem ernsthaften Problem geworden. Der Wettbewerb um die besten Köpfe hat mit dem sukzessiven Rückgang der Arbeitslosigkeit in Deutschland während der vergangenen Jahre drastisch zugenommen. Und der bereits in vollem Gange befindliche demografische Wandel wird die Situation künftig eher noch verschärfen. Umso wichtiger ist es deshalb geworden, sich als Unternehmen potenziellen Bewerbern optimal zu präsentieren. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, Ihre Karrierewebsite ansprechend und vor allem auch nutzerfreundlich zu gestalten.

Was sind die Merkmale einer gut gestalteten Karrierewebsite?

Eine erfolgreiche Karrierewebsite muss zunächst einmal geeignet sein, potenzielle Bewerber für das Unternehmen zu interessieren. Sie müssen anhand der angebotenen Informationen schnell in der Lage sein, sich ein Bild von dem Unternehmen und seinen geschäftlichen Aktivitäten zu machen, einen Überblick über zu besetzende Stellen und die Anforderungen an Bewerberinnen und Bewerber zu gewinnen und idealerweise auch noch etwas über die Unternehmenskultur zu erfahren. Zudem sollte die Seite es ihnen so leicht wie möglich machen, mit dem Unternehmen Kontakt aufzunehmen. Als wichtigste Basics für eine einladende Karrierewebsite gelten:

  • attraktive Gestaltung
  • Übersichtlichkeit
  • informative und emotional ansprechende Inhalte
  • leichte Auffindbarkeit und Zugänglichkeit
  • schnelle Ladezeiten.

Gerade ein scheinbar so nebensächlicher Aspekt wie die Ladezeit der Seite kann heute einen erheblichen Einfluss auf den Erfolg bei der gewünschten Zielgruppe haben und sich als entscheidender Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Unternehmen erweisen. Denn viele Stellensuchende sehen sich unterwegs vom Smartphone oder vom Tablet aus nach infrage kommenden Angeboten um, sodass eine Seite mit relativ langen Ladezeiten bei etwas schwächerem Netz für das betreffende Unternehmen schon zum K.-O.-Kriterium werden kann.

Viele Unternehmenswebsites haben erhebliches Verbesserungspotenzial

Das mag alles selbstverständlich klingen, doch ein Blick auf die Karrierewebsites vieler Unternehmen zeigt, dass das Bewusstsein für die Notwendigkeit eines optimalen Auftritts gegenüber potenziellen Bewerbern noch keineswegs überall vorhanden ist. Vielmehr gibt es bei vielen Webpräsenzen noch erhebliches Optimierungspotenzial.

Sehr zu empfehlen ist eine Untergliederung in verschiedene Bewerberzielgruppen wie beispielsweise Schüler und Studierende, Absolventen und Berufsanfänger sowie Fachkräfte, die bereits über einschlägige Berufserfahrungen verfügen. Grundsätzlich sollten sich auf der Seite nur Stellenangebote befinden, die auch wirklich aktuell sind.

Veraltete Ausschreibungen wecken nicht nur falsche Hoffnungen und sorgen bei Bewerbern für Enttäuschungen, sondern führen auch zu unnötigem Aufwand in der Personalabteilung, wenn irrelevante Anfragen und Bewerbungen bearbeitet werden müssen, die sich auf  längst veraltete Ausschreibungen beziehen. Wer zurzeit keine konkreten Stellen zu besetzen hat, aber grundsätzlich an Initiativbewerbungen interessiert ist, sollte das auf der Website deutlich herausstellen.

Übersichtlichkeit und Nutzerfreundlichkeit nicht aus dem Blick verlieren

Viele Unternehmen laufen Gefahr, potenzielle Bewerberinnen und Bewerber mit einer Fülle von Informationen zu „erschlagen“ und abzuschrecken, weil ihre Website nicht nutzerfreundlich und übersichtlich strukturiert ist. Auf der sicheren Seite sind Sie dabei, wenn Sie sich an einige Grundsätze halten, die sich mittlerweile eingebürgert und seit Jahren in der Praxis bewährt haben.

So sollten Besucher Ihrer Seite spätestens nach drei Mausklicks auf der Seite angekommen sein, auf der sie die gewünschten Informationen finden. Navigationsleisten sollten idealerweise nicht mehr als sieben Menüpunkte enthalten und horizontal angelegt sein. Bei der Bezeichnung der Menüpunkte geht es nicht darum, möglichst originell zu sein, sondern vielmehr so klar wie möglich erkennbar zu machen, wie die Seite strukturiert ist und welche Inhalte sich hinter den einzelnen Punkten verbergen.

Suchmaschinenoptimierung – enorm wichtig, aber oft vernachlässigt

Last, but not least sollten Sie dafür sorgen, dass die Karrierewebsite Ihres Unternehmens bei Suchmaschinenabfragen leicht gefunden wird. Sucht ein Student beispielsweise nach dem Stichwort „Praktikum Maschinenbau“ und findet Ihr Unternehmen nicht unter den ersten Suchmaschinentreffern, dann nimmt Ihre Chance, diesen Interessenten für Ihr Unternehmen zu gewinnen, bereits drastisch ab. Gegebenenfalls sollten Sie einen darauf spezialisierten Experten konsultieren, der dafür sorgt, dass Ihre Karrierewebsite möglichst weit oben in den Trefferlisten erscheint, wenn nach für Ihr Unternehmen relevanten Berufsbildern, Tätigkeitsfeldern oder anderen Stichworten gesucht wird.

Wenn Sie diese Maßnahmen konsequent umsetzen und die hier gegebenen Tipps befolgen, haben Sie sich gegenüber vielen Wettbewerbern bereits einen wichtigen Vorsprung im Kampf um Nachwuchstalente gesichert. Wichtig ist allerdings auch, dass Sie bei der Bearbeitung der eingehenden Bewerbungen und Anfragen ebenso schnell, verbindlich und professionell reagieren, wie es eine gut gestaltete Karrierewebsite erwarten lässt.

Foto: #96829600 | © georgejmclittle – Fotolia.com

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