Als QuereinsteigerInnen werden ArbeitnehmerInnen bezeichnet, die sich beruflich umorientieren und in ein neues Berufsfeld eintauchen möchten. Es gibt immer mehr QuereinsteigerInnen, da sich beispielsweise durch die Digitalisierung andere berufliche Perspektiven ergeben, die auf ArbeitnehmerInnen attraktiv erscheinen können. Auch die persönliche Entwicklung kann dazu beitragen, dass sich ArbeitnehmerInnen dazu entscheiden, ihren Job zu wechseln. Doch ist dies förderlich für das einstellende Unternehmen sowie die einsteigende Person oder eher eine Herausforderung für beide Seiten?
Das Prinzip von Servant Leadership gewinnt an Bedeutung – besonders seit die Millenials mit ihrem Bedürfnis nach beruflicher Autonomie in der Arbeitswelt angekommen sind. Servant Leader, die ihrem Selbstverständnis nach nicht über, sondern an der Seite ihrer Mitarbeitenden stehen, kommen als Führungspersönlichkeiten gerade bei der Generation Y gut an und können im War for Talents punkten.
Die Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft hat ein Szenario entworfen, in dem die Arbeitswelt im Jahr 2040 von der Integration von künstlicher Intelligenz und der Nutzung von intelligenten Maschinen geprägt ist. In dieser „smarten Maschinen-Gesellschaft“ gibt es verschiedene Herausforderungen, denen sich Angestellte und Führungskräfte stellen müssen.
Führungskräfte werden oft als willensstark, durchsetzungsfähig und dominant wahrgenommen. Demut kommt vielen nicht in den Sinn, wenn sie über die Eigenschaften einer Führungskraft nachdenken. Dabei kann diese Eigenschaft helfen, im Team besser vorangehen zu können.
Die Arbeitswelt 2040 wird von einer starken Digitalisierung und Automatisierung geprägt sein. Unternehmen werden ihre Geschäftsprozesse und Produktionsabläufe weiter optimieren, wodurch es zu einer höheren Effizienz und Produktivität kommt. Es wird jedoch auch zu einer Verlagerung von Arbeitsplätzen in Richtung qualifizierter Tätigkeiten und einer größeren Nachfrage nach Fachkräften im Bereich der Digitalisierung kommen. Menschen werden sich stärker auf die Entwicklung von kognitiven Fähigkeiten konzentrieren müssen, um ihre Arbeitsplätze zu sichern. Es wird auch eine stärkere Nutzung von flexiblen Arbeitsformen und die Verlagerung von Arbeit in die virtuelle Welt beobachtet. Diese Art des Arbeitens ist eines der Szenarien, die eine Forschungsgruppe im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales entworfen hat. Doch wie wirkt sich diese Arbeitswelt auf ArbeitnehmerInnen und Führungskräfte aus?
Trennungsgespräche sind zur Standardpraxis geworden, unabhängig davon, ob Sie einem Beschäftigten kündigen oder ihm einfach eine neue Position in Ihrem Unternehmen anbieten. Allerdings werden nicht alle Trennungsgespräche auf die gleiche Weise geführt, noch folgen sie alle dem gleichen Protokoll.
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