Für mehr Mitarbeiterbeteiligung in Unternehmen gibt es schon seit mehr als einem halben Jahrhundert den in Japan entwickelten Qualitätszirkel. Seine Grundidee: Die Mitarbeiter werden mit der Methode in die Entscheidungsfindung einbezogen und erhalten damit die Verantwortung über die Arbeitsgestaltung. Das schöpft individuelle Leistungspotenziale deutlich besser aus und erhöht die Arbeitszufriedenheit, es ist aber auch eine Herausforderung.

Für Beschäftigte ist es nämlich deutlich leichter, die Entscheidungen eines Vorgesetzten zu kritisieren, als selbst nach Lösungsansätzen zu suchen. Im Qualitätszirkel oder -kreis finden sie diese allerdings in der Gruppe, was die Übernahme von Verantwortung wiederum erleichtert.

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Das HR-Management ist schon seit etwa 2010 einem starken Wandel unterworfen. Ein wichtiger Trend ist die Digitalisierung des Recruitings und die Automatisierung sehr vieler Prozesse, die den Personalchefs mehr Zeit für wichtigere Dinge verschafft. Doch es gibt noch andere Trends, die mit der generellen Veränderung der Arbeitswelt zu tun haben.

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Modernes Recruiting ist durch digitale Tools deutlich effizienter geworden. In den jüngsten Zeiten des Fachkräftemangels zwischen 2012 und 2019 haben sich diese Tools und die damit verbundenen Methoden bewährt. Somit hat sich vor allem die Dauer des Bewerbungsprozesses deutlich verkürzt. 

Doch der „Passensgrad“ von Bewerbern ist ebenfalls gestiegen. Diese sollen nicht nur fachlich qualifiziert sein und über die nötigen Soft Skills verfügen, sondern auch einen Cultural Fit nach den Vorstellungen des Unternehmens mitbringen.

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Conscious Leadership („bewusste Führung“) ist eine neue Herangehensweise an Change-Prozesse, die sich damit deutlich effizienter gestalten lassen. Die Rolle von Führungskräften ist bei diesen Prozessen zentral, weshalb die Thematik in der Fachliteratur bereits umfassend behandelt wurde. 

Neu ist der Ansatz, beim Conscious Leadership explizit das Bewusstsein zu betrachten, mit dem eine Führungskraft agiert. Dieses Bewusstsein ist ein erfolgskritischer Faktor, weil Manager auf der Bewusstseinsebene Veränderungsvorhaben gestalten.

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Keep It Smart and Simple oder kurz K.I.S.S. ist ein Prinzip des erfolgreichen Selbstmanagements.

Es bedeutet, dass wir uns in einer Zeit von rasanten Veränderungen bei gleichzeitig hohen Leistungsanforderungen auf das Wesentliche konzentrieren.

Mit der K.I.S.S.-Methode gelangen hart arbeitende Manager, Experten und Unternehmer gleichzeitig zu mehr innerer Zufriedenheit.

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Ein simples, aber effektives Tool zur Selbsterforschung und Überprüfung verschiedener Themenbereiche ist die sogenannte Handformel. Sie wurde vom Wirtschaftswissenschaftler Lothar Seiwert erdacht. Seiwert war Experte in Sachen Zeitmanagement. An den fünf Fingern einer Hand lassen sich Ziele und Wünsche ermitteln. Jeder Finger steht dabei als Stellvertreter für bestimmte Reflexionsfragen. Diese Fragen können am Ende einer Arbeitswoche eruieren, wie erfolgreich die Woche war. Leicht zu merken sind die Oberthemen der Reflexionsfragen. Sie beginnen mit demselben Buchstaben wie der entsprechende Finger.

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